Allgemeine Geschäftsbedingungen

AGB der Einzelunternehmung voxform, Inhaber Kai Lange, Leipzig

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese AGB gelten für alle Verträge über Leistungen von voxform (3D-Druck, 3D-Konstruktion/Design, Kleinserienfertigung; nachfolgend „Anbieter") mit dem Kunden.

(2) Verbraucher ist jede natürliche Person, die das Geschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend nicht ihrer gewerblichen oder selbständigen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist, wer in Ausübung gewerblicher oder selbständiger Tätigkeit handelt.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Anfragen des Kunden (z. B. per WhatsApp, E-Mail oder Telefon) stellen kein verbindliches Angebot dar. Der Anbieter erstellt darauf ein individuelles Angebot mit Preis und voraussichtlicher Lieferzeit.

(2) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot annimmt (Textform genügt, z. B. per WhatsApp oder E-Mail) oder der Anbieter mit der Ausführung beginnt.

§ 3 Leistungen

(1) Der Anbieter erbringt die im Angebot beschriebenen Leistungen. Fertigungsbedingte, branchenübliche Abweichungen (siehe § 9) sind zulässig.

(2) Liefertermine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bestätigt wurden; ansonsten handelt es sich um voraussichtliche Termine.

§ 4 Preise & Zahlung

(1) Es gelten die im Angebot genannten Preise. Der Anbieter ist Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG; es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

(2) Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.

(3) Vom Kunden bereitgestelltes Material wird – sofern vereinbart – transparent angerechnet.

§ 5 Mitwirkung des Kunden & Rechte an Vorlagen

(1) Der Kunde stellt die für die Leistung nötigen Informationen, Maße, Vorlagen oder Dateien bereit.

(2) Der Kunde sichert zu, dass er über die erforderlichen Rechte an übermittelten Vorlagen, Modellen, Logos und Dateien verfügt und dass deren Nutzung keine Rechte Dritter (insb. Urheber-, Marken- oder Designrechte) verletzt. Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die wegen einer solchen Rechtsverletzung geltend gemacht werden.

§ 6 Lieferung & Abholung

Die Übergabe erfolgt nach Vereinbarung durch Abholung in Leipzig oder Versand. Beim Versand an Verbraucher geht die Gefahr mit Übergabe an den Kunden über; bei Unternehmern mit Übergabe an das Transportunternehmen.

§ 7 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

(2) Ausschluss: Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind (§ 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB). Dies betrifft insbesondere individuell konstruierte oder nach Kundenvorgabe gefertigte 3D-Druckteile.

(3) Soweit ein Widerrufsrecht besteht, beträgt die Frist 14 Tage ab Erhalt der Ware. Zur Ausübung genügt eine eindeutige Erklärung (z. B. per E-Mail) an die im Impressum genannten Kontaktdaten.

§ 8 Eigentumsvorbehalt

Gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Anbieters.

§ 9 Gewährleistung & Mängel

(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.

(2) Verfahrensbedingte Eigenschaften des FDM-3D-Drucks – etwa sichtbare Schichtstrukturen, geringfügige Maßtoleranzen sowie Farb- und Oberflächenabweichungen im branchenüblichen Rahmen – stellen keinen Mangel dar.

(3) Bei vom Kunden gelieferten Daten/Vorlagen übernimmt der Anbieter keine Gewähr für die Eignung oder Funktion des daraus gefertigten Teils, soweit Mängel auf der Vorlage beruhen.

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt dies nur, soweit dadurch zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Aufenthaltsstaates nicht eingeschränkt werden.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: Juni 2026